Verfasst von: Barbara & Didier | Januar 11, 2017

Around Mt Taranaki and off to Wellington

Liebe Leserinnen und Leser

Nach dem wir die letzten Tage des 2016 im Chinese-Style verbracht hatten, ihr erinnert Euch, wechselten wir wieder runter in den Pfusbus-Cruise-Gang. Zwei Tage hier, drei Tage dort, je nach Lust und Laune beziehungsweise Wetter. Apropos Wetter, der Sommer kommt überhaupt nicht in die Gänge und seit Auckland ist praktisch nonstop Faserpelztragen angesagt. Manchmal kombiniert mit Regenjacke, oft auch mit Mütze. Der Wind bläst stets heftig und aus allen möglichen Richtungen, so dass wir manchmal den Pfusbus innert 24h mehrmals umparkieren müssen. Wenn sogar Didier mitten in der Nacht eine Evakuierung der oberen Pfusbusetage in Erwägung zieht, dann stürmt es wirklich zünftig!

Via dem Forgotten Highway und einem Abstecher auf den Taranaki gelangten wir nach New Plymouth und nahmen dann den Surf Highway unter die Räder. Just am Silvesterabend lösten sich plötzlich die dichten Wolken um den Mt Taranaki und der eindrückliche, schlummernde Vulkan zeigte sich von seiner schönsten Seite. Besser als jedes Feuerwerk, also hielt uns nichts davon ab, vor dem Jahreswechsel in die warmen Schlafsäcke zu kriechen. Julien und Lysa sind denn auch schlafend ins neue Jahr gerutscht, während wir von der Campingplatzparty zwangswachgehalten wurden.

Auf dem Forgotten Highway.

Wandern auf Mt Taranakis Flanke.

Sicht ins Grüne.

Im Detail.

Die neue Art Gallery von Len Lye in New Plymouth.

Len Lye’s berühmter Wind Wand.

Happy D!

Sylvester-Taranaki

Am 1. Januar bescherten uns unsere Campingnachbarn einen Ausflug in die nächstgelegene Stadt. Und das kam so: Die fünf Rentnerpaare hatten teilweise Schweizer Wurzeln und bald waren wir freundlicherweise auf ein Bier eingeladen. Im Gespräch stellte sich heraus, dass zwei von ihnen Expertisen für Fully Self Contained Vehicles machen, um den Sticker zu kriegen. So einen Aufkleber wollten wir unbedingt, würde er uns doch erlauben, mancherorts wild zu campen bzw. gratis auf ausgewiesenen Stellplätzen zu übernachten. Das darf man ohne Aufkleber nämlich nicht (mehr), die Regeln sind sehr, sehr strickt geworden. Nachdem die beiden zum Schluss kamen, dass 48 Liter Grauwasserkanister für eine Zertifizierung ausreichen würden, fuhren wir sofort los um Kanister zu besorgen. Nur um zurück auf dem Campingplatz zu erfahren, dass einer der beiden Herren doch noch einen Haken in seinem Regelbüchlein fand und die gesammte Aktion für die Katz war. Ausgeträumt der Selfcontained-Traum. Die Stimmung glich dann dem Wetter, es regnete in Strömen…

Regentage haben zum Glück auch ihr Gutes. Man kann zum Beispiel am Strand auch bei Sturmböen tiptop sandelen, ohne dass Kind gleich sandgestrahlt wird. Oder man kann ein ganzes Tagesprogramm im Trockenen zusammenstellen. Leider kann es dann auch passieren, dass 1. das Visitorzentrum der weltgrössten Käserei nicht mehr existiert, 2. das angepeilte Museum wegen Feiertag geschlossen ist und 3. die gewünschte Maori-Kirche seit kurzem nur noch mit einer geführten Tour besichtigt werden kann. So ist dann plötzlich ein ganzer Tag um, ohne dass man ausser Autofahren irgendwas getan hätte. Mehr Glück hatte am nächsten Tag Didier, das Rugby-Museum war nämlich offen. Auch die Kinder waren rundum zufrieden, in der Kidszone gabs nämlich eine Spiel-Baustelle mit Kran und Förderband und jede Menge (Schaumstoff-) Backsteinen zum Herumgarettlen. Baumeister Julien und Abbruchlady Lysa waren kaum mehr rauszukriegen.

Sommerurlaub am Strand von Kaupokonui.

Beachboy und Beachgirl.

Baywatch auf Rädern.

Sun, fun and nothing to do…

Endlich, endlich kam wenigstens der Frühling und der Wind lies etwas nach, nichts wie ab ins Meer. Am Himatangi Beach bewachten hasselhofähnliche Jungs einen Strandabschnitt von ca. 50 Metern von einem mobilen Watchtower aus, den sie wegen der Flut alle 20 Minuten verschieben mussten. Wir stürzten uns in die Wellen und die Kinder waren am Göissen vor Freude. Allerdings kippte die Stimmung recht schell, im Frühling zu baden ist zwar schön, vorallem aber saukalt.

Schliesslich war die Zeit reif für den nächsten Städtetripp. In Wellington, Neuseelands Hauptstadt, gibt es keinen Campingplatz in vernünftiger Nähe zum Zentrum. Deshalb gönnten wir dem Pfusbus ein paar Ruhetage und uns ein Hotelbett. Frühstück war im Deal nicht inbegriffen, weshalb der Tag zum Beispiel mit einem Croissant, Baguette und Pain au chocolat im Café Breton anfing, wo man sich mit der Kellnerin auf Französisch unterhalten konnte. Dann vielleicht ein Besuch im genialen Te Papa Museum oder ein Ausflug mit der Standseilbahn hoch zum Botanischen Garten, wobei man mindestens zwei Sunden auf dem dortigen Spielplatz einrechnen musste. Später ein Picknick und zurück im Hotel ein kurzer Mittagsschlaf. Nach dem Zvieri lockte ein Spaziergang an der Waterfront wobei der Spielplatz nie vergessen ging, und dann ein paar Spareribs oder was Japanisches auf der Terrasse mit Meersicht. Kurz zusammengefasst: Es war gut und tat gut.

​Geisterwagen an der Waterfront.

Wellington von oben.

Klettershow von Julien (ganz oben).

​Rutschtechnikdemo von Lysa.

Jetzt bringt uns die Autofähre über die Cook Strait. Wir melden uns wieder von der Südinsel.

See you soon!

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